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7. Entwicklung Die Entwicklung des FRK 9K35 begann auf Beschluss des Ministerrats der UdSSR am 24. Juli 1969. Mit diesem FRK sollte der Fla-Raketenkomplex 9K31 abgelöst werden, dessen Leistungen hinsichtlich der Reichweite der Rakete des angewendeten Zielsuchlenkverfahrens der Möglichkeit Ziele selbständig aufzuklären und der Anzahl mitzuführender Fla-Raketen bemängelt wurde. Zudem stand mit dem MT-LB inzwischen ein passendes Basisfahrzeug zur Verfügung. An der Entwicklung waren im Wesentlichen folgende Kontruktionsbüros beteiligt :
Die Erprobung des FRK erfolgteim Zeitraum von Januar 1973 bis Mai 1974 auf dem Donkusker Polygon ohne wesentliche Probleme, so dass die Erprobungskommission die Übernahme des FRK in die Bewaffnung empfahl. Durch den Chef TLA der Landstreitkräfte der Sowjetarmee wurde dies zunächst abgelehnt. Bemängelt wurde vor allem die geringe Vernichtungswahrscheinlichkeit Zuverlässigkeit bei Nutzung des IR-Kanals und der schlechte Bedienkomfort für die Besatzung. Zudem war man sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, ob das in der Entwicklung stehende Fla-Raketenartillerie-System "Tunguska" sowohl die ZSU-23-4 als auch Strela 1ersetzen soll. Nach Abstellung der Mängel begann auf Anweisung des Ministerrates der UdSSR vom 16. Mai 1976 die Einführung des Komplexes bei den Landstreitkräften. Die geplanten Versionen für die Seekriegsflotten und die als Strela 11 bezeichnete Version auf BMD für die Fallschirmjäger wurden nicht realisiert. Insgesamt wurden folgende Versionen entwickelt:
Die Produktion und die Einführung des FRK begann sehr schleppend. Es war deshalb vorgesehen, den FRK auch in Polen produzieren zu lassen. Diese Vorhaben wurde nicht mehr umgesetzt. Die Serienproduktion erfolgte im Apparaturenwerk Saratow (MOP) und die der Fla-Raketen im Mechanischen Werk Kowrowskie (MOP) Der Einsatz ist in der Sowjetarmee unsd späteren russ. Armee ausschließlich in Fla-Raketenartilleriebatterien der MSR/PR vorgesehen. Jeweils vier Gefechtsfahrzeuge (3x9A34, 1x 9A35) bilden einen Fla-Raketenzug. Der ebenfalls zur Batterie gehörende Fla-Sfl-Zug ist mit 4 "Tungusta" ausgerüstet. Als Führungsfahrzeug kommt der PU-12M zum Einsatz. In diesen Batterien begann ab 1981 die Einführung des Batterie- führungsfahrzeugs "Ranger" mit eigener RBS. Der Komplex war als Standardsystem für den Einsatz in den PR und MSR der Streikräfte der Länder des WV vorgesehen. Die Einführung ist jedoch bis zur Auflösung des WV jedoch nur zögerlich erfolgt, so dass verschiedene Länder erst zum Teil und andere noch gar nicht mit diesem System ausgerüstet waren. In Folge wurde Strela10 vor allem in den Nahem Osten (Syrien und Irak), aber auch in lateinamerikanische Staaten (Peru) und nach Afrika (Angola, Äthiopien) exportiert.
Ralf Wagner, 2006
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