Canadair CL 13 "Sabre" 
MK.5/MK.6

Die CL-13 ist die Lizenzausführung der F-86F mit dem kanadischen Triebwerk "Orenda MK.14 und wurde für die im Aufbau befindliche Bundesluftwaffe als Abfangjäger beschafft. Auf Grund des fehlenden Radars war diese Maschine nicht allwettertauglich. Die ersten 75 Maschinen (MK.5) erhielt die Bundesluftwaffe 1957 als Geschenk der kanadischen Regierung. die Masse der gebrauchten Maschinen ging an die Waffenschule 10 der Luftwaffe in Oldenburg. Zur Aufstellung der Jagdgeschwader bestellte die Luftwaffe weitere 225 CL-13 Sabre MK.6.

Die CL-13 Sabre wurden in folgenden Verbänden eingesetzt. 

Einheit Fliegerhorst von bis Ersetzt durch
JG 71 Ahlhorn/ 1963 Wittmundhafen 1958-1963 F-104G
JG 72 Oldenburg 1959-1966 G-91 (JaboG 53)
JG 73 Ahlhorn 1959-1966 G-91 (LKG-42) 
WaSLw10 Oldenburg 1957-1962 F-104G

 Nach Außerdienststellung wurden 90 Maschinen via Iran an Pakistan verkauft, wo sie im pakistanisch indischen Konflikt (1971) zum Einsatz kamen, 50 Maschinen gingen nach Portugal und 74 nach Venezuela. Mehrere Maschinen verblieben in Deutschland und flogen mit ziviler Kennung Zieldarstellung.  

CL 13 hits:

CL13 Mk.6 JC-101 ex JG-73 1999 in Hermeskeil  (Foto: Ralf Wagner)

Diese CL-13 wird  in Berlin Gatow (2004) mit geöffneter Luke zu den drei 12,7 mm MG auf der rechten Bordseite präsentiert. Die BB-150 befand sich im Bestand der Waffenschule 10   

linke Seite der BB-150

Mit den Kennungen D-9538 bis D-9542 flogen die CL-13 sowohl als Zieldarstellungsflugzeuge, als auch zum Einsatz von Schleppzielen. D9539 1999 in Berlin Gatow (Foto: Ralf Wagner) 

"KE-105" (unklare Verbandskennung) 2006 inm Deutschen Museum, Flugwerft Schleißheim 
(Foto: Ralf Wagner)

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